Erster!

Viel konnte sich zwar bei beiden Mannschaften nicht mehr ändern was den Platz in der Tabelle betrifft, jedoch ging man im Lager der Metrostars auf Nummer sicher, um nicht doch noch auf den zweiten Platz zu rutschen. Ein Split war das Mindestmaß und es wurde erfüllt.


 

24.08.2002 - Spiel 1 I II III IV V VI VII VIII IX X   R H E  
Metrostars 5 5 1 0 4 5 1     21 15 1  
Vienna Wanderers 0 2 0 0 0 0 0     2 4 5  

 

Startingpitcher Lukas Schneider war in guter Form und kontrollierte das Spiel die meiste Zeit über. Dazu kam eine fehlerfreie Defense, wenn man von einem Throwing-Error absieht, der aber keinen Run kostete. Zum krönenden Abschluss kamen die Mets sogar mit einem 5-4-3-Doubleplay aus dem Spiel, sehr zum Gefallen von Pitcher Kyros Straub, der das letzte Inning am Mound übernehmen durfte.

Die Metrostars scorten auf den gegnerischen Pitcher Scholdan beinahe jedes Inning. Hervorzuheben sind zum Beispiel die Tripples der Gebrüder Rauch, dem sich Michael Platzer mit einem dritten anschloss – dies alles nur im ersten Inning!

 


24.08.2002 - Spiel 2 I II III IV V VI VII VIII IX X   R H E  
Metrostars 2 0 2 0 1 0 1 0 1     7 10 1  
Vienna Wanderers 0 1 0 2 4 0 0 0 1     8 9 4  

 

Starter Franz Haisjackl machte mit sechs Würfen, genauer gesagt mit zwei Strike-outs, gleich einmal klar, dass das zweite Spiel nicht weniger anstrengend für die Wanderers werden könnte. Leider konnte er diese Dominanz nicht allzu lang beibehalten und verließ den Mound nach dem vierten Spielabschnitt.

Die 4:3 Führung der Mets konnte jedoch von Reliefpitcher David Körber nicht beibehalten werden. Durch mehrere knapp verpasste Plays in der Verteidigung und einige satte Hits gingen die Wanderers mit 7:5 in Führung. Im 7. Inning scorte Jan Woletz durch ein Single von Schermann zum 7:6 und im letzten Inning konnte Pinchrunner Tim Patrick auf ein Sacfly von Stefan Hraby sogar noch den Spielstand ausgleichen. Doch als Heimteam hatten die Wanderers noch die Chance das Spiel in diesem Inning zu beenden. Und sie wurde gleich vom ersten Batter Max Scholdan mit einem Inside-the-park-Homerun genutzt.

 

 

Einige Änderungen in der Line-up - es kamen vermehrt Spieler zum Zug die heuer noch nicht so viele Innings am Feld standen, bzw. durften einige Spieler Positionen "ausprobieren", die sie normalerweise nicht spielen - aber vor allem mehr spielerische Leistung auf Seiten der Wanderers machten das zweite Spiel spannend und interessant - sicher auch fürs Publikum.

Von einer Flaute vor den Play-offs kann man bestimmt nicht reden, aber auf jeden Fall von einem super Wiener Derby.

 

D.K.

 


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