Letzter Roadtrip nach Vorarlberg – zumindest vorübergehend!
Reichte ein Split für die Metrostars aus um weiterhin die Tabelle anzuführen, war er für die Indians bitter notwendig, um einen Vorsprung im Rennen mit ihren Nachbarn den Hard Bulls um den letzten Playoff-Spot herauszuholen. Und trotz geschwächter Mannschaft konnten die Dornbirner ihr Ziel erreichen.
| 18.08.2002 - Spiel 1 |
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VII |
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IX |
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R |
H |
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| Metrostars |
0 |
2 |
2 |
3 |
1 |
6 |
3 |
0 |
0 |
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17 |
17 |
3 |
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| Dornbirn Indians |
4 |
1 |
2 |
0 |
0 |
2 |
1 |
0 |
0 |
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10 |
10 |
6 |
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Franz Haisjackl bestieg für die Wiener als erster den Wurfhügel und musste sogleich die ganze gegnerische Lineup kennen lernen. Er kassierte vier Runs bei nur einem Hit!
Die nächsten 2 Innings verliefen ähnlich und so übernahm schließlich Lukas Schneider die Pitcherposition, der bis auf ein paar Hits das Geschehen unter Kontrolle bringen konnte.
Die letzten 3 Innings sprach Coach Tim Patrick dem Newcomer unter den Metrostarspitchern Michi Platzer zu. Mit guten Fastballs machte er den Indians das Leben schwer, oder zumindest das Ende des Spiels. Eine ziemlich souveräne Verteidigung im Feld trug aber auch maßgeblich zum Spielverlauf bei.
Offensiv erbrachten die Wiener eine gute Leistung. Vom zweiten bis zum siebenten Innning scorten sie kontinuierlich und konnten somit das Spiel ab dem sechsten Inning für sich entscheiden, wobei - zugegebenermaßen - einige harte Schiedsrichterentscheidungen diesen Erfolg begünstigten.
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| Metrostars |
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3 |
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3 |
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8 |
8 |
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| Dornbirn Indians |
2 |
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3 |
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6 |
2 |
1 |
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14 |
20 |
1 |
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Das zweite Spiel des Tages startete Kyros Straub für die Mets. Mit schlechten Erinnerungen an das letzte Spiel auf diesem Platz fand er auf dem teppichbezogenen Alumound wiederum nicht seine Form. Als er nach zwei Innings und dem dritten Begonnenen schon fünf Runs auf sein Konto verbuchen musste, inklusive dreier Doubles und eines Homeruns von Dornbirnlegionär Yazzie, wurde er durch David Körber ersetzt. Dieser hielt mit Hilfe von zwei Doubleplays die Dornbirner für die nächsten zwei Innings vom Scoren ab, doch dann wollten die Bats der Indians nicht mehr stillhalten. Ein Single nach dem anderen brachte ihnen sechs Runs in diesem Inning und einen Vorsprung, der für die Metrostars nicht mehr einzuholen war.
Die Wiener Defense war wie im ersten Spiel ziemlich zuverlässig die zwei Doubleplays des Middleinfields wurden schon erwähnt, doch diesmal verschlief die Offense den Großteil des Spiels. Strasser, Startingpitcher der Indians, gab keinen einzigen Hit. Erst auf den im siebenten Inning eingewechselten Pitcher Troll begann man die Bälle anständig zu schlagen, doch leider zu spät.
Nach diesem Wochenende steht schon mit großer Sicherheit fest, dass der vierte Playoffplatz von einem Team aus Vorarlberg besetzt wird, das somit ein potenzieller Gegner für die Mets in der ersten Runde sein könnte - vorausgesetzt man bleibt Tabellenführer. Also vielleicht war dies nicht der letzte Ausflug nach Vorarlberg für dieses Jahr, allerdings das letzte Spiel für Catcher Peter Ferak bei den Metrostars. Er wird die nächste Zeit auf einem College in den USA verbringen, um beim hiesigen Baseballteam für unseren Verein zu spionieren. Good Luck!!
D.K.
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